Strassenansicht
Rosmarin-Karree, Berlin
Das Gebäude erstreckt sich über die gesamte Tiefe des schmalsten Blocks der Berliner Friedrichstadt zwischen Behrenstraße und Rosmaringasse und ermöglicht so die Bildung zweier nahezu identischer Straßenfassaden. Auf quadratischem Grundriss erheben sich die zwei Gebäude, deren Höhe ohne Rücksprung erreicht wird. Ein etwas niedrigeres Gebäudeteil im Inneren verbindet die beiden Häuser und orientiert die Anlage zu einem Innenhof. Die modulare Ordnung des Entwurfes ist in der straßenseitigen Verkleidung aus quadratischen Muschelkalkplatten spürbar.
Leicht aus der Bauflucht hervortretende Wintergärten verhelfen dem ruhigen Volumen zu plastischer Tiefe. Als präzise, scharfkantige Messingprofile sind die Fensteranlagen des Erdgeschosses konstruiert.
 
Projektdaten

Standort:
Behrenstraße 47, Berlin
Auftraggeber:
HINES Grundstücksentwicklung, Büll und Dr. Liedtke
BGF: 2.300 qm
Leistungsphasen: 1-5/8 HOAI
Planung/Ausführung: 1994-1998
Projektleitung:
Angela Schoen, Kurt Bauer, Jörn Pötting


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